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Sigert.Newsletter 11/2010

Die Macht der Düfte

Unentdecktes Potenzial für die Verkaufsförderung

Evolutionsgeschichtlich betrachtet ist der Geruchssinn der älteste aller Sinne. Im Tierreich steuert und kontrolliert der Geruchssinn Instinkte, Sexualtrieb und Verhaltensweisen. Beim Menschen wirken Düfte und Gerüche direkt auf das limbische System im Kleinhirn und beeinflussen auf diese Weise die Gefühle und ihren Ausdruck. Die Wirkung von Düften erfolgt unterbewusst und indirekt.  

Der moderne Mensch verfügt zwar über weniger Dufterinnerung als sein Vorgänger aus der Steinzeit, er kann jedoch immer noch rund 10.000 Gerüche wahrnehmen.

Der Geruchsinn war lange Zeit ein Mysterium der Wissenschaft

Jedes der rund 1000 Gene, die für das Riechen verantwortlich sind, ist für eine bestimmte Rezeptorzelle zuständig. Wenn ein Geruch wahrgenommen wird, senden alle Zellen gemeinsam ihre verschiedenen Signale an die Hirnrinde. Hier werden die Geruchseindrücke zu einem spezifischen, immer wieder abrufbaren Geruchsmuster kombiniert. Dies funktioniert ähnlich wie Buchstaben, die ein bestimmtes Wort ergeben. Der Geruch ist somit identifiziert, gespeichert und vor allem jederzeit wieder abrufbar - und das mit den entsprechenden emotionalen Assoziationen. Ein wahrgenommener Duft versetzt uns an einen anderen Ort und in eine andere Zeit. Er kann in uns immer wieder Emotionen auslösen, die uns an etwas Angenehmes erinnern. Jeder kennt die Erfahrung: "Das riecht wie Urlaub" oder "Das erinnert mich an meine Kindheit". Das Duftgedächtnis reicht über Jahrzehnte und vergisst nie.

CI, CD, CS ... Corporate Scent

Mittlerweile gibt es eine steigende Zahl von Unternehmen, die für sich und ihre Marken auf der Suche nach einem einzigartigen Duft sind oder diesen sogar schon einsetzen.
Dieses Duftkonzept geht über die weit verbreitete Produktbeduftung hinaus, wie man sie beispielsweise von Körperpflege- und Reinigungsmitteln oder Parfüms her kennt. Ein echter Brand Scent muss nämlich auch auf Markenprodukte anwendbar sein, bei denen Duft kein immanenter Produktbestandteil ist (z. B. Reiseveranstalter, Banken, Automobilhersteller).

Duftlack schafft Erlebnisse für die Sinne

Die technischen Möglichkeiten zur Duftabgabe haben sich weiterentwickelt, sodass Duft bereits in vielen Medien einsetzbar ist. Geräte für die Duftfreisetzung im Raum sind ebenso verfügbar wie solche für den Einsatz am Verkaufsregal.  

Durch die Perfektionierung des Duftdrucks können unterschiedlichste Düfte Ihre Botschaft in einer Vielzahl von Printmedien kostengünstig transportieren, beispielsweise in Broschüren, in der Geschäftspost und auf Verpackungen.
Bei der Auswahl eines geeigneten Duftlacks hat man die Möglichkeit, einen angenehmen und zu einem bestimmten Anlass oder Event passenden Duftlack zu verwenden. Beispielsweise könnte Tannenduft, Lebkuchen oder ein Hauch von Zimt das Weihnachtsmailing begleiten. Oder man wählt einen Duftlack, der darüber hinaus auch zur Marke passt (markenkongruenter Duft) und im Sinne eines Corporate Brandings Verwendung findet.
Die zweite Alternative unterstützt durch die assoziative Übereinstimmung zwischen Duft und Marke die inhaltliche Markenpositionierung und muss in einer langfristig angelegten strategischen Vorgehensweise eingeführt werden.

Mehr über Duftlacke

Duftlacke enthalten mikroverkapselte Aromastoffe. Sie werden als letzte Lackschicht partiell oder vollflächig auf die Oberfläche des Druckobjektes aufgebracht. Reibung zerstört die Mikrokapseln und setzt die Aromastoffe frei. Es entsteht ein Duft, der den Empfänger überrascht und Emotionen weckt.

Duftlacke duften dauerhaft. Pro Berührung werden immer nur wenige Kapseln geöffnet: Der Duft kann so durch erneutes Reiben wieder erneuert werden. Erhältlich sind Düfte und Aromastoffe in allen denkbaren Variationen. Sie können individuell auf jeden Kundenwunsch abgestimmt werden. Hier sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt.

In der Druckmaschine werden die Duftlacke über das Lackwerk aufgebracht. Der Druck und die Temperatur während des Verarbeitens müssen konstant sein, da sonst die Mikrokapseln zerstört und der Geruch frühzeitig freigesetzt werden würde.  

Sigert ist Spezialist für Druckveredelung und berät Sie umfassend zu Duftlacken und vielen weiteren Möglichkeiten der Druckveredelung.

Kreativität ...

Jeden kann es treffen, nur meist nicht am Arbeitsplatz

Die psychologische Forschung hat sich lange Zeit darauf konzentriert, die Persönlichkeit von Kreativen zu erforschen. Zahlreiche Studien legen den Schluss nahe, dass es bei kreativen Leistungen weniger auf die Person ankommt, als auf die Situation, in der jemand malt, schreibt, rechnet oder philosophiert. Manche Umgebungen und Situationen stimulieren, andere nicht.

Fragt man Kreative, wann und wie sie zu ihren Ideen gelangen, dann erhält man oft die Antwort: Es fiel mir plötzlich ein - es war ein Geistesblitz - es handelte sich um eine Eingebung.
Damit lässt sich für die Wissenschaft wenig anfangen, außer dass man zu dem Schluss kommt: Kreative können nicht zuverlässig darüber Auskunft geben, wie sie auf einen neuen oder innovativen Gedanken gekommen sind.

Der Eindruck, die neue, geniale Idee sei spontan gekommen, täuscht meist. Denn vor einem vermeintlich spontanen Einfall liegen oft viele Jahre harter und konsequenter Arbeit und das wird oft nicht wahrgenommen.

Viele Kreative kommen auf ihre Einfälle nicht am Schreibtisch, sondern beispielsweise in den Bergen, in der Kneipe oder bei einem Spaziergang. Zu diesem Ergebnis kommt auch die Befragung im Rahmen einer neuen Studie von IQudo. Die meisten guten Ideen haben Arbeitnehmer in der Dusche oder im Bad (13,5 Prozent), gefolgt von Bett oder Sofa
(12,1 Prozent) und WC (9,9 Prozent). Joggen (7,1 Prozent), Spazieren gehen oder Sport generell (5 Prozent) liegen ebenso weit vorn in der Ideenfindung. Und nur 6,4 Prozent werden bei der Arbeit zu kreativen Ideenfindern.

Warum nicht am Arbeitsplatz?

Der Hauptgrund, warum die Kreativität am Arbeitsplatz selten zu Tage tritt, ist zu
36,7 Prozent Stress. Außerdem lenken Chefs und Kollegen ab (23,5 Prozent der Nennungen). Und bei einem Teil der Arbeitgeber wird Kreatives gar nicht so gern gesehen: 14,2 Prozent der Befragten gibt an, dass Kreativität unerwünscht und Chefsache sei. Und immerhin 9,3 Prozent meinten, dass ihre Arbeit keinen Spaß mache und sie deswegen nicht einfallsreich wären. Für die Studie wurden in der Stuttgarter Innenstadt 534 Arbeitnehmer zwischen 18 und 65 Jahren befragt.  

Ähnliche Äußerungen finden sich auch in den Biografien von Musikern oder Schriftstellern. Deshalb empfehlen Kreativitätstrainer, sich von dem gedanklichen Problem zu lösen und einer monotonen Tätigkeit nachzugehen wie Autofahren, Bügeln oder Gemüse schneiden. Dadurch werde das Gehirn abgelenkt und könne nebenbei nach einer kreativen Lösung suchen. Harte wissenschaftliche Belege für diesen Ratschlag fehlen aber bislang.
Fleiß, fachliche Expertise, Neugier und Offenheit - das sind die wichtigsten Voraussetzungen für kreatives Handeln. "Ob eine gute Idee entsteht, hängt aber auch vom Zufall ab", sagt der Persönlichkeitspsychologe Ernst Hany. Und den Zufall kann man nur bedingt steuern. Alles, was man machen kann, ist, sich ein kreatives Umfeld zu suchen. "Wer im Labor eines Nobelpreisträgers forscht", so der Persönlichkeitspsychologe, "der erhöht die Wahrscheinlichkeit, selbst einmal auf einen außergewöhnlichen Gedanken zu kommen und Nobelpreisträger zu werden."

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